Too Late von Colleen Hoover

Klappentext von Too Late

#lovehell

Die Hölle – nichts anderes ist die Beziehung von Sloan zu dem Drogenboss Asa Jackson. Gäbe es nicht ihren kranken Bruder, den Asa finanziell unterstützt, wäre sie von heute auf morgen auf und davon. Für Asa wiederum ist Sloan das Beste, das ihm jemals passiert ist: Sloan ist seine einzige Liebe, eine wahre Obsession, seine allergrößte Leidenschaft, und er ist davon überzeugt, dass es sich umgekehrt genauso verhält.
Doch dann taucht der Undercover Cop Carter auf …

Quelle Klappentext und Copyright Cover: dtv Verlag
Seiten: 464
Erschienen: März 2019
ISBN: 978-3-423-79044-4

Meinung zu Too Late:

Ich bin ein wirklich großer Fan von Colleen Hoover und ihren Büchern und bin immer wieder aufs neue fasziniert von ihrem Schreibstil. Ich bewundere es, wie sie es jedes mal wieder schafft, den Leser völlig in den Bann zu ziehen und so viele Emotionen beim Lesen auszulösen, dass es eine Weile braucht, bis man wieder vollständig aus der Gesichtet auftauchen kann. Too Late ist dabei die perfekte Mischung aus großen Emotionen, einer spannenden Handlung und überaus interessanten Protagonisten.

Ich fand den Einstieg in die Geschichte recht einfach und konnte gut in die Handlung eintauchen. Das Buch wird aus der Sicht von Sloan, Asa und Carter erzählt, wodurch man verschiedenste Situationen aus allen drei Sichtweisen erlebt und auch schnell sieht, wie unterschiedlich sie zum Teil von den drei Protagonisten erlebt und empfunden werden. Dadurch taucht man noch viel tiefer in die Geschichte ein und lernt die Charaktere noch viel besser kennen. Gerade an Spannung fehlt es der Story kein bisschen. Immer wieder kommen neue Enthüllungen ans Licht und immer wenn es scheint, dass es für Sloan bergauf gehen könnte, fallen ihr neue Steine in den Weg.

Das beste an der ganzen Geschichte waren für mich definitiv die Protagonisten. Colleen Hoover erschafft in Too Late sehr interessante und vielschichtige Charaktere, die völlig unterschiedlich sind und sich perfekt für den Aufbau der Handlung ergänzen. Sloan ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man leicht mitfühlen kann. Zwar konnte ich nicht alle ihrer Reaktionen nachvollziehen, war aber fasziniert davon, wie viel sie bereit war für ihren Bruder durchzustehen, nur um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen.

Auch Carter ist ein sehr sympathischer Protagonist, dem ich ebenfalls sehr leicht vertrauen würde können. Er schafft es Sloan das Gefühl zu geben, wichtig zu sein und wertschätzt sie in allem, dass sie tut. Am interessantesten fand ich allerdings Asa. Man sollte ihn eigentlich dafür verachten, wie er mit seinen Mitmenschen – aber ganz besonders mit Sloan – umgeht. Er ist alles andere, als ein guter Mensch. Trotzdem konnte ich nicht anders, als mit ihm mitzufühlen, denn Colleen Hoover beschreibt voller Emotionen, wie eine schreckliche Kindheit, einen Menschen verändern und brechen kann.

Ich war von der Geschichte wirklich begeistert und fand sie spannend und äußerst kurzweilig. Auch die Handlung gefiel mir sehr gut und das Buch konnte mich sehr gut begeistern, bis zum zweiten Epilog. Ab da wurde mir die Geschichte ein wenig zu skurril und hat mir leider auch ein wenig die Freude an dem Buch genommen. Irgendwie war er mir zu verworren, zu ereignisreich und dadurch auch ein wenig zu unglaubwürdig.

Fazit

Colleen Hoover gehört zu einer meiner Lieblingsautorinnen und schafft es immer wieder mich zu tiefst zu berühren. Zwar kann auch Too Late mein Lieblingsbuch der Autorin – Maybe Someday – nicht verdrängen, aber es kommt schon sehr nah dran und hat mich besonders fasziniert, weil es ein wenig anders war. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir nachträglich gewünscht hätte, den Epilog des Epilogs nicht gelesen zu haben.

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Bewertung

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