Rezension: Vertrauen und Verrat – Erin Beaty

Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1) von Erin Beaty

Mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie noch nie getroffen hat: für Sage der absolute Albtraum, doch Tradition im Reich Demora. Um dem zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin und begleitet zehn junge Damen aus adeligen Familien zum großen Verkupplungsball. Ihre Aufgabe ist es, die Bräute – und die Soldaten, die auf der Reise für ihre Sicherheit sorgen – zu bespitzeln. Denn im Reich braut sich ein Krieg zusammen. Schon bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und sie, die nie heiraten wollte, stolpert geradewegs auf eine große Liebe zu. Doch wem kann sie wirklich trauen?

»Vertrauen und Verrat« ist der erste Band der Fantasy-Serie »Kampf um Demora«.

Band 2, »Liebe und Lügen«, erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2019.
Band 3, »Gefühl und Gefahr«, folgt voraussichtlich im Frühjahr 2020.

Quelle(Klappentext und Cover): Carlsen Verlag

Verlag: Carlsen
Seiten: 496 Seiten
Erschienen: November 2018
ISBN: 978-3-551-58383-3

Meinung zum Buch

Auf Vertrauen und Verrat wurde ich durch die Blogger-Challenge die von ein paar Bloggern veranstaltet wurde und bei der ich als Teilnehmern mit dabei war, aufmerksam. Durch die Challenge und die vielen Teaser vorab, war ich schon sehr gespannt auf das Buch und hab mich sehr aufs lesen gefreut. Erfreulicherweise wurden meine Erwartungen an das Buch sogar übertroffen und ich bin schon jetzt gespannt auf Band 2.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich eigentlich, es würde sich in eine völlig andere Richtung entwickeln. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Mädchen mit Männern verkuppelt werden, ohne dass dabei auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegangen wird. Doch die Kupplerin versucht immer, so gut es ihr möglich ist, die idealen Paare zusammenzubringen, immer in Hinblick darauf beide Seiten glücklich zu machen. Sie beweist eine gute Menschenkenntnis und erkennt auch recht schnell, dass Sage auf keinen Fall verheiratet werden möchte, sieht in ihr aber Potenzial. Statt sie zu verkuppeln zu versuchen, nimmt sie Sage als Lehrling auf. Dabei ist es ihre Aufgabe, die Mädchen zu beobachten und so viel wie möglich über deren Charakter herauszufinden.

In Demora bahnt sich ein Krieg an, was ihre Reise alles andere als sicher macht. Deshalb werden sie von einer Gruppe von Soldaten begleitet, die für den Schutz der jungen Frauen verantwortlich sind. Und während Sage weiter die Mädchen beobachtet und auch Zeit mit den Soldaten verbringt, beginnt sie völlig unbewusst, ihr Herz zu öffnen.

Am Anfang merkt man, wie die Geschichte erst in die Gänge kommen muss und es dauert ein bisschen, bis wirklich Spannung aufkommt. Als die Handlung jedoch fahrt aufnimmt, wird man für die langen Ausführungen zu Beginn belohnt. Die Geschichte war aber dennoch nie langweilig. Besonders ab dem letzten Drittel, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Sage ist eine sympathische Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen hatte und wahnsinnig gerne durch die Geschichte begleitet habe. Sie ist neugierig, mutig und hat ein großes Herz. Außerdem hat Sage eine sehr gute Auffassungsgabe und bemerkt Dinge, die vielen über lange Zeit verborgen bleiben.

Obwohl Vertrauen und Verrat, im Gegensatz zu vielen Auftaktbänden, nicht mit einem Cliffhanger endet, bin ich dennoch schon gespannt wie es weitergeht und freue mich auf den nächsten Teil. Eine tolle Geschichte, die sich anders entwickelt hat, als zunächst angenommen und mir gerade deshalb besonders gut gefallen hat.

 

Bewertung

 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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2 Kommentare bei „Rezension: Vertrauen und Verrat – Erin Beaty“

  1. Hey!
    Es freut mich sehr, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat 🙂
    Ich durfte es testlesen und war nach wenigen Seiten verliebt.
    Dass es keinen miesen Cliffhanger hat fand ich auch ganz angenehm.
    Und Sage ist wirklich sehr mutig <3

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Ja es war wirklich toll.
      Am liebsten hätte ich noch 100 Seiten mehr gelesen 🙂

      Liebe Grüße,
      Jacqueline

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