Rezension: Scythe: Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Scythe – Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Der zweite Band der großen »Scythe«-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

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Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

Quelle: FISCHER Sauerländer

Verlag: FISCHER Sauerländer
Seiten: 544 Seiten
Erschienen: März 2018
ISBN: 978-3-7373-5507-0

Meinung zum Buch

Nachdem Citra als Scythe ausgewählt wurde, hat sie, als Scythe Anastasia, im Laufe der Zeit ihre ganz besondere Art der Nachlese entwickelt. Obwohl diese nicht nur auf Zustimmung trifft, merkt man wie sie langsam aber sicher ihren Weg gefunden hat und sich mit ihrem Leben als Scythe beginnt identifizieren zu können. Obwohl sie nach wie vor keine Spaß am Töten hat und immer wieder Dinge auftauchen, die für sie nicht so einfach sind.

Rowan, der es am Ende des vorherigen Teils geschafft hat zu fliehen, geht einen ganz anderen Weg. Wie auch Citra, steht er vielen Dingen im Scythetum sehr kritisch gegenüber und versucht etwas dagegen zu unternehmen. Wenn auch oftmals mit sehr drastischen Mitteln.

Protagonisten

Beide Charaktere mochte ich bereits im ersten Band sehr gerne und sie spielten auch wieder eine sehr wichtige Rolle. Eine weitere Rolle die im zweiten Band noch viel mehr in den Vordergrund gerückt ist, ist jene des Thunderheads. Nicht nur erfährt man noch viel mehr über die Hintergründe und Entwicklungen der Menschheit, man bekommt auch einen Einblick über die Gründe wieso bestimmte Dinge so sind. Am besten haben mir jedoch die Einblicke in die Gedankenwelt des Thunderheads zu bekommen, die vieles noch logischer gemacht haben, einen aber auch immer sehr nachdenklich gestimmt haben. Nicht nur die Gedanken über die Entwicklungen im Scythetum, sondern auch viele Philosophische Fragen werden aufgeworfen und geben der Geschichte noch mehr Tiefe.

Fazit

Die Handlung wird, wie auch im vorherigen Band, aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und ist von der ersten bis zur letzten Seite packend. Und obwohl ich wieder mit einer mitreißenden Handlung gerechnet habe, gab es besonders zum Ende hin Ereignisse mit denen ich nicht im geringsten gerechnet hatte und die einen beim Lesen sprachlos zurücklassen. Auf jeden Fall ein spannendes Buch mit vielen interessanten Charakteren und einen Cliffhanger, der große Lust auf den nächsten Band macht.

Lieblingszitat

„…Das heißt nicht, dass ich nicht nach mehr strebe. Die zahllosen Möglichkeiten zu sehen, was und wer ich sein könnte, erfüllt mich mit Ehrfurcht. Aber ich kann diese Höhen nur erreichen, wenn ich die Menschheit zusammen mit mir dorthin hebe….

Der Thunderhead

Bewertung

 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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Scythe Band 1

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