Rezension: Die Stille meiner Worte von Ava Reed

Die Stille meiner Worte von Ava Reed

Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen.
Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …


Quelle (Klappentext und Cover): Ueberreuter Verlag

Verlag: Ueberreuter
Seiten: 320 Seiten
Erschienen: März 2018
ISBN: 978-3-7641-7079-0

Meinung zum Buch

Schon als ich das Cover zum Buch gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt haben musste. Und spätestens nach der Lesung von Ava Reed auf der Buchmesse in Leipzig, war ich unheimlich gespannt auf diese Geschichte. Das Buch wurde von so vielen so sehr gelobt, dass ich durchaus hohe Erwartungen an Die Stille meiner Worte hatte. Diese wurden mehr als nur erfüllt, denn schon lange hat mich kein Buch mehr so sehr berührt, emotional aufgewühlt und sich gleichsam wie Balsam auf meiner Seele angefühlt. Es war wunderschön zu lesen, obwohl ich mehr als nur eine Träne vergossen habe und oftmals so mitgenommen war, dass ich eine Pause brauchte.

Seit ihre Zwillingsschwester Izzy gestorben ist, hat Hannah ihre Worte verloren. Und obwohl ihr so viele Worte im Kopf herumschwirren und sie so vieles sagen möchte, weiß sie nicht wie. Doch dann trifft sie auf Levi, der es schafft sie auch ohne Worte zu verstehen. Denn er spürt, was sie braucht und versucht ihr eine Stütze zu sein, während auch gleichzeitig Hannah genau zu wissen schein, was Levi braucht.

Ava Reed erschafft in diesem Buch eine höchst emotionale Geschichte über den Tod eines geliebten Menschen und die Stille und Leere, die so ein Verlust in einem hinterlässt. Die Art und Weise, wie sie diese Geschichte des Mädchens ohne Worte erzählt, ist zu tiefst bewegend und berührend und raubte mir oftmals selbst die Worte. Eine ganz besondere Geschichte voller Emotionen, die aufzeigt wie niederschmetternd die Gefühle nach einem Verlust sein können und dass es sich dennoch lohnt, wieder aufzustehen und jeden Tag mit offenen Armen zu empfangen.

Hannah, das Mädchen ohne Worte, dass doch eigentlich so viel zu sagen hat, hat mich sofort berührt. Ich fühlte auf jeder Seite mit ihr mit und jeder ihrer Briefe an Lizzy, berührte mich aufs neue. Levi habe ich vom ersten Moment an gemocht und fand ihn sehr sympathisch und schaffte es immer wieder, die doch sehr emotionale Stimmung des Buchs aufzulockern. Genauso wie Mo, Hannahs treuherziger und loyaler Kater, der sich weigert von ihrer Seite zu weichen.

Eine wunderschöne und traurige Geschichte, die mir mit Sicherheit noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Ava Reed schafft es mit jedem Wort hunderte von Emotionen zu erschaffen, die einen einnehmen und nicht mehr loslassen. Und obwohl mich das Buch mehrmals zu Tränen gerührt hat, konnte ich es mit einem Lächeln beenden.

Bewertung

 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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3 Kommentare bei „Rezension: Die Stille meiner Worte von Ava Reed“

  1. Hey!
    Eine wunderschöne Rezension <3
    Mich konnte das Buch auch sehr berühren.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Vielen Dank 🙂

      Liebe Grüße,
      Jacqueline

  2. […] 8.Die Stille meiner Worte – Ava Reed […]

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