Die Peer Gynt Papers – Rainer Doh

Ein weiterer Fall für Arne Jakobson

Klappentext

Das Peer Gynt Feld ist ein riesiges im Nordatlantik entdecktes Erdgasvorkommen. Die skrupellosen Wirtschaftsbosse der Gasindustrie wittern ein Milliardengeschäft. Das Auftauchen geheimer Dokumente könnte alle Pläne in Gefahr bringen.
In einem Schweizer Bordell wurde der politisch aufstrebende Anwalt Ole Ludvigsen erschossen. Der frischgebackene norwegische Kriminalkommissar Arne Jakobson bekommt den ominösen Auftrag, Dokumente ausfindig zu machen, die sich bei dem Mordopfer befunden haben. Er soll sie unter höchster Diskretion zurück nach Norwegen bringen. Als Arne von dem untergetauchten Tatverdächtigen Thore Moberg aufgesucht wird, beteuert dieser nicht nur seine Unschuld. Eindringlich warnt er Arne vor den Gefahren, die mit dem Besitz der Unterlagen – den Peer-Gynt-Papers – einhergehen. Schnell findet sich Arne selbst als Zielobjekt krimineller Machenschaften wieder.

Reihenfolge der Arne-Jakobson-Krimireihe:
Band 1 – Mordkap
Band 2 – Goldkap
Band 3 – Die Peer Gynt Papers

Quelle Klappentext und Copyright Cover: Parlez Verlag
Seiten: 400 (Print)
Erschienen: April 2019
ISBN: 978-3-86327-052-0

Meinung zu Die Peer Gynt Papers:

Sommer ist für mich immer Krimi-Zeit. Ich genieße es sehr es mir bei warmen Temperaturen mit einem spannenden Krimi gemütlich zu machen. Soviel vorweg, ich wurde hier definitiv nicht enttäuscht. Die Peer Gynt Papers ist ein Krimi, der sich mit Verstrickungen von Politik und Wirtschaft rund um die Gasindustrie befasst. Generell ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr gut gelungen und ich habe mich das gesamte Buch über, sehr gut unterhalten gefühlt. Es war für mich die ideale Mischung aus Spannung, aber auch Humor, wodurch das Lesen abwechslungsreich und sehr kurzweilig war.

Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Er ist locker und leicht, wodurch das Buch trotz der hohen Spannung keine Schwere hat und man das Lesen dennoch genießen kann. Auch schafft der Autor viele sehr vielschichtige Charaktere, die glaubhaft und lebendig wirken. Ganz besonders interessant fand ich den Hauptcharakter. Der Protagonist Arne Jakobsen, ein norwegischer Kommissar, ist sehr sympathisch, wodurch ich beim Lesen noch mehr mitgefiebert habe.

Der Krimi ist durch seine detaillierten Schilderungen spannend und hat, meiner Meinung nach, genau die richtige Tiefe mit der man in den Fall eintaucht. Neben all den Verstrickungen rund um die Ölplattform Peer Gynt, war das Buch auch informativ. Erwähnenswert ist auch das Personenverzeichnis, das sich im Buch befindet. Dadurch fiel es mir viel leichter, den Überblick über all die Person und ihre Namen zu behalten. Das Ende war wirklich noch ein würdiger Abschluss für das Buch und hat für mich das Gesamtbild gut abgerundet. Denn bis zum Schluss wurde die Spannung beibehalten und wirklich erst zum Ende hin, wird der Leser mit der Auflösung belohnt.

Fazit zu Die Peer Gynt Papers

Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch und wurde definitiv nicht enttäuscht. Es handelt sich um einen spannenden und mitreißenden Kriminalroman, der einen durch seine detailreichen Erzählungen tief in seinen Bann zieht.

Bewertung

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

*Rezensionsexemplar – Herzlichen Dank an Spread and Read und den Parlez Verlag für das Exemplar – Der Erhalt des Rezensionsexemplars hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Kennzeichnung

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