Mondenwende von Oliver Jungwirth (Rezension)

Mondenwende von Oliver Jungwirth (Rezensionsexemplar)

Klappentext von Mondenwende

René hat sich seit den Vorkommnissen in „Sonnenglaster“ zurückgezogen und Zuhause verkrochen. Die Albträume hören jedoch nicht auf, er beschließt also nichtsdestotrotz wieder in die Welt zurückzukehren.

Journalist Simon nutzt das, um den ehemaligen Star am Plattenfirmenhimmel zu interviewen, aber die Sache eskaliert, zumal Simon René unterstellt Schuld am Tod von mehreren Menschen zu haben.

Währenddessen braut sich neues Unheil zusammen: Die mittlerweile ins Land strömenden Flüchtlinge werden von linken und rechten PolitikerInnen genutzt, um ihre eigene Agenda durchzusetzen und alle glauben das Richtige zu tun.

Dann erfolgt ein Anschlag auf ein Krankenhaus und fortan ist allen klar: Es gelten keine Regeln mehr.

Quelle Klappentext und Copyright Cover: Oliver Jungwirth

Seiten: 512
Erschienen: August 2018
ISBN: 978-3-200-05734-0

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Meinung zu Mondenwende:

Obwohl Mondenwende die Fortsetzung zu Sonnenklarster – dem ersten Band ist – kann ich alle Leser direkt beruhigen. Es ist nicht notwendig das Buch zuvor gelesen zu haben, auch wenn man sich natürlich die eine oder andere Sache vorwegnimmt, wenn man sie nicht in üblicher Reihenfolge liest.

Als ich begonnen habe Mondenwende zu lesen, wusste ich nicht ganz was mich erwarten würde. Klappentext und Cover ließen auf eine spannende Geschichte hoffen, aber meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Von Beginn an bis zum Ende hat mich die Spannung der Handlung in den Bann gezogen. Wenn man die angesprochenen Themen außer Acht lässt, kann Mondenwende durch allein diese Spannung überzeugen. Was es aber zu mehr als bloß einem Thriller macht, sind die angesprochenen Themen an sich.

Es ist nämlich nicht nur ein Thriller den man mal eben nebenbei lesen kann. Dafür ist Mondenwende neben einer spannenden Geschichte zu tiefgründig. Wirft zu viele Fragen auf, denen sich jeder ganz persönlich stellen muss. Fragen über Moral und die eigene Meinung zu Themen, mit denen wir alle immer wieder in Berührung kommen. Insbesondere die Frage darüber, wie mit dem Unbekannten, mit vermeintlichen Fremden, umgegangen wird. Wie wir alle ihnen begegnen und was wir tun können um Misstrauen bis hin zum Fremdenhass entgegenzuwirken.

Fazit

Oliver Jungwirth schafft es Themen, die von großer Bedeutung und Ernsthaftigkeit sind, in seinen Roman einzubauen und den Leser dadurch – auch wenn er vielleicht nicht will – zum Nachdenken anzuregen. Für mich immer wieder eine große Leistung, wenn ein Autor schafft dies beim Leser zu erreichen, schafft moralische Fragen auf eine so selbstverständliche Art und Weise aufzuwerfen, so dass man sich wie von selbst damit beschäftigt.

 

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2 Kommentare bei „Mondenwende von Oliver Jungwirth (Rezension)“

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  2. […] Of View“-Blog hat mein Buch „Mondenwende“ gelesen und dankenswerterweise eine Rezension dazu […]

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