Rezension zu Das Double der Prinzessin 1 von Tanja Penninger

Das Double der Prinzessin 1: Maskerade von Tanja Penninger

Klappentext:

**Wenn eine Maske zu deiner Bestimmung wird**
Als die Wirtstochter Lona von ihrem Vater an den Königshof von Katerra verkauft wird, ist die lebenslustige junge Frau fassungslos. Noch bevor sie ganz realisieren kann, dass ihr bisheriges Leben vorbei ist, steht Lona vor dem Königspaar von Katerra und erfährt: Sie soll in die Rolle der Prinzessin schlüpfen, sich als diese ausgeben und einen Prinzen heiraten. Die Wirtstochter fügt sich ihrem Schicksal – zumindest in der Öffentlichkeit. Im Geheimen versucht sie das Rätsel um die wirkliche Prinzessin zu entschlüsseln und stößt dabei in den dunklen Untiefen des Schlosses auf Geheimnisse und Intrigen, die ganz Katerra zerstören könnten…

//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//

//Alle Bände der romantisch-düsteren Dilogie von Tanja Penninger:
— Das Double der Prinzessin: Maskerade (Band 1)
— Das Double der Prinzessin: Enthüllung (Band 2)//
Diese Reihe ist abgeschlossen.

Quelle (Klappentext und Cover): Carlsen (Dark Diamonds)

Verlag: Dark Diamonds, Carlsen
Seiten: 297 Seiten
Erschienen: April 2018
ISBN: 978-3-646-30118-2

Meinung zum Buch

Die Autorin hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, durch den man sich nach nur wenigen Seiten in der erschaffenen Fantasywelt zurechtfindet. Auch die Emotionen und Gedanken der Protagonistin kann man gut nachempfinden. Besonders die Welt, die Tanja Penninger in ihrer Dilogie geschaffen hat, finde ich spannend und faszinierend. Ich würde liebend gerne noch viel mehr darüber erfahren. Doch der Schreibstil ist nicht nur angenehm beim Lesen, sondern auch wundervoll bildhaft, eigentlich schon märchenhaft, wodurch für mich die Stimmung des Buches noch besser vermittelt wurde.

Obwohl es der Handlung nicht an Spannung fehlte und ich mich beim Lesen nicht langweilte, waren einige Ereignisse doch recht vorhersehbar. Das war für mich aber nicht weiter tragisch, da sich die Geschichte für mich besonders durch ihre außergewöhlichen Charaktere auszeichnet. Manche von ihnen sind so ganz anders, als man es von ähnlichen Büchern gewohnt ist, was eine schöne Abwechslung war und mir das Gefühl gab, nicht wieder eine Geschichte von vielen zu lesen.

Das einzige Manko ist eigentlich, dass mir manche Dinge ein bisschen zu detailliert geschildert wurden und dafür andere Erklärungen ein wenig zu kurz kamen, sodass ich ab und an beim Lesen nochmal zurückging um zu überprüfen ob ich auch nichts übersprungen hatte. Da es sich allerdings um einen Zweiteriler handelt, werden einige dieser Lücken wohl im Band zwei geschlossen.

Protagonisten

Lona ist eine völlig andere Protagonistin, als man es vielleicht zu Beginn des Buches erwarten würde. Denn sie ist nicht die übliche junge Frau, die sich nach der großen Liebe sehnt und sich nichts sehnlicher wünscht, als einen Prinzen zu heiraten. Sie weiß eigentlich recht gut was sie sich in ihrem Leben wünscht und hat dadurch die Eigentschaft die Dinge zu hinterfragen und nicht als gegeben hinzunehmen, auch wenn man dies am königlichen Hofe von ihr erwarten würde. Gerade dadurch und durch ihre scheinbar unstillbare Neugierde, ist sie für mich, eine äußerst angenehme und sympathische Protagonistin, auch wennich ihre Handlungen das eine oder andere mal ein bisschen überzogen fand.

Fazit

Das Ende lässt einen auf jeden Fall neugierig auf Band 2 zurück und wirft einige Fragen auf, hat für mich aber auch das Verhalten der einen oder anderen Person besser nachvollziehbar gemacht. Das Buch war spannend und man möchte unbedingt wissen, wie Lonas Geschichte weitergeht und welche Geheimnisse sie noch lüften wird, womit Tanja Penninger ein toller Auftakt der Dilogie gelungen ist.

Bewertung

 ♥ ♥ ♥ ♥

Vielen Dank an Netgalley und den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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